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Einen Hund zu besitzen kann wirklich eine lange und wunderschöne Lebenserfahrung sein, aber nur wenn die Kommunikation zwischen Halter und Hund funktioniert. Deswegen sollte man sich als Hundehalter  bilden, damit man seinen Hund richtig erziehen kann.

Hundeerziehungstipps

Hundeerziehung ist nicht schwer. Aber für viele Hundebesitzer ist es trotzdem ein hartes Stück Arbeit, ganz einfach deswegen, weil sie ein paar grundlegende Prinzipien der Hundeerziehung nicht kennen und daher nicht beachten.

Jetzt möchte ich dir einen kleinen Vorgeschmack geben und dir 4 Tipps zur Hundeerziehung geben, die die Beziehung zu deinem Hund verbessern werden.

1. Den Hund niemals für ein Fehlverhalten belohnen!

Hund springt einen Menschen an.Dies ist der häufigste Fehler in der Hundeerziehung. Wenn du falsches Verhalten belohnst, wird dein Hund dieses Verhalten immer öfter zeigen. So ensteht zum Beispiel bei vielen Hunden das Problem mit dem Anspringen.

Der Hund springt jemanden an und diese Person lobt und streichelt den Hund. Dadurch lernt der Hund, wenn ich Menschen anspringe bekomme ich Aufmerksamkeit.

Den meisten ist garnicht bewusst, dass sie ihrem Hund damit schlechtes Benehmen antrainieren.

 

2. Konsequenz ist das A und O der Hundeerziehung!

Es gibt viele Tipps die einfach zu verstehen sind, aber nicht leicht durchzuführen sind. Das beste Training ist nutzlos, wenn keine Konsequenz vorhanden ist.

Die Situation: Dein Hund springt immer an dir hoch und mit viel Mühe hast du ihm beigebracht, dass du das nicht möchtest. Wenn aber nun Freunde oder Bekannte von dir zu Besuch kommen und dein Hund an ihnen hochspringt, begrüßen sie ihn mit Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit.

Das passiert: Dein Hund ist total verwirrt, er versteht die Inkonsequenz nicht und das Training ist somit nutzlos.

Die Folge: Dein Hund wird weiterhin hochspringen.

Mein Hundeerziehungstipp: Weihe Freunde und Bekannte immer in deine Trainingsmethode ein und informiere sie ganz klar darüber, wie sie sich zu verhalten haben. So entsteht bei deinem Hund keine Verwirrung und die Erziehung wird erfolgreich.

3. Vermeide unbewusste Bestrafungen!

Manche Situationen versteht dein Hund anders als du. Du musst unbedingt darauf achten, deinen Hund nicht unbewusst für irgendetwas zu bestrafen.

Die Situation: Du spielst mit deinem Hund im Park. Er tollt wild herum und hat Spaß. Es ist allerdings an der Zeit nach Hause zu gehen und du rufst deinen Hund zu dir. Sobald er bei dir ist, legst du ihm die Leine an und ihr geht nach Hause.

Das passiert: Dein Hund fühlt sich nun dafür bestraft, dass er zu dir gekommen ist. Wäre er nämlich nicht zu dir gekommen, dürft er ja noch weiterspielen. Dies ist die Botschaft, die bei deinem Hund ankommt.

Die Folge: Dein Hund wird in Zukunft nicht mehr gerne zu dir kommen, da er gelernt hat, dass dann für ihn etwas “Schlechtes” folgt.

Mein Hundeerziehungstipp: Belohne deinen Hund erst ausgiebig dafür, dass er zu dir gekommen ist. Mit Streicheleinheiten und evtl. auch Leckerlis. Ziehe ein klare Grenze zwischen dem Spiel und dem Heimgehen. Zeig ihm deutlich, dass das Spiel nun vorbei ist und ihr wieder nach Hause geht.

4. Die “Bestrafung” muss unmittelbar auf das Fehlverhalten folgen!

Es ist enorm wichtig, die Bestrafung zeitlich richtig zu timen. Es nützt nichts, wenn die Bestrafung lange nach der Tat erfolgt, denn dann kann dein Hund keine Verbindung mehr zur Tat herstellen und er versteht die Bestrafung falsch.

Die Situation: Du kommst nach Hause und dein Hund hat z. B. deinen Teppich ruiniert. Du reagierst sauer und schimpfst ihn dafür.

Das passiert: Dein Hund versteht deine Wut nicht. Die Tat (das Ruinieren vom Teppich) liegt nämlich zeitlich schon länger zurück. Er kann keine Verbindung herstellen zwischen der Bestrafung und der Tat.

Die Folge: Dein Hund fasst deine Wut falsch auf. Er beginnt die Bestrafungen mit deinem Heimkommen zu verbinden. Automatisch wird er nun ängstlich reagieren, sobald du nach Hause kommst.

Mein Tipp für dich: Bleib trotz deiner Wut (die verständlich ist) ruhig und bestrafe deinen Hund nicht. Dies führt nur zu neuen Problemen. Bestrafe deinen Hund nur, wenn du ihn sozusagen auf frischer Tat ertappst. So versteht dein Hund auch, wofür er bestraft wurde. Die “Bestrafung” darf höchstens ein paar Sekunden nach der Tat erfolgen.

Prinzipiell ist dazu zu sagen, dass du keinesfalls körperliche Gewalt anwenden sollst. Nicht nur, dass es grausam ist, es ist noch nicht einmal besonders effektiv. Verwende stattdessen sanfte “Bestrafungsmethoden”. In meinem kostenlosen Newsletter erkläre ich ausführlich, wie du diese anwenden kannst.

Ich hoffe meine Hundeerziehungstipps waren hilfreich für dich. Wenn du diese vier Tipps beachtest, hast du schon mal eine gute Grundlage für das weitere Training geschaffen.

Wenn du neu auf dem Gebiert der Hundeerziehung bist empfehle ich dir dich mit Klickertraining zu beschäftigen ist, da dies ein toller Einstieg in die gewaltfreie Hundeerziehung ohne Gewalt ist.

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